Erde

Die Erde ist unsere Mutter, unser Kind, unsere Schwester, unser Zuhause und ein ganz eigenständiges Wesen mit Körper, Geist und Seele. Wenn wir genau hinschauen, können wir spüren und erkennen, dass wir selbst ein Teil der Erde sind, dass sie sich in unserem Körpergefäss als auch in unserem ganzen Sein abbildet. Wir finden sie in den Knochen, den Adern, dem Fleisch, den Lungen, den Haaren, im Nervensystem und in den Neuronen und damit in unseren Sinnen, Gefühlen und Gedanken. Ja, in allem was wir sind gibt sich die Erde zu erkennen. Je mehr wir die Beziehung zu ihr zurückgewinnen, umso mehr gewinnen wir auch die Beziehung zu uns selbst zurück.

Diese Arbeit dient der Wiederverbindung von uns Menschen mit unserer inneren und der äusseren Natur. Sie bietet Halt, Kontakt und Verbundenheit mit uns selbst und der Erde, die, wie auch viele Menschen, derzeit immer müder und kränker wird. Seit jeher haben selbstgemachte Kriege, das Patriarchat, die Inquisition etc. das Vertrauen der Menschen erschüttert. Hier liegt die Grundlage für die Konsumabhängigkeit.

Konsum lenkt ab und lädt in Scheinwelten ein, schenkt eine vermeintliche, kurzfristige Sicherheit und zwingt uns letztendlich zu funktionieren. Er tötet schleichend. Dadurch entfernen wir uns immer mehr von dem natürlichen Leben, das im Wechsel der Jahreszeiten die Dinge bereit hält, die wir zum Leben brauchen, ohne die Erde dabei auszubeuten.

Die Erde ist unsere Mutter, Kind, Schwester, unser Zuhause und wir finden sie in unserem Körper, unserer Seele, unserem Geist. Es lohnt sich, sie zu spüren, zu ehren, zu erkennen - für uns selbst und für alles andere.

Herz

Unser Herz schlägt im Rhythmus des Erdenherzens und mit seinem ersten Pulsieren tritt das kosmische Bewusstsein ein in die Dualität des Menschseins. Verlieren wir die Verbindung vom menschlichen zum Erdenherzen, so geraten wir aus diesem mit der Natur im Einklang schwingenden, in sich stimmigen Rhythmus. Die Rückbesinnung auf die uralten Rhythmen der Jahreszeiten und des Lebens auf dieser Erde, die dieser Arbeit zugrunde liegt, ist gesund, nachhaltig und nährend für Körper, Geist und Seele. Sie wirkt verbindend und hilfreich für ein echtes Menschsein.
So kann in unseren Herzen die heilige Hochzeit vom Menschlichen und Göttlichen in uns selbst stattfinden und die Dualität ins Alleins Sein expandieren.

Kraft

Kraft beginnt dort zu fließen, wo Gefühle sich befreien. Als Nachkriegsgeneration und Leidtragende des Patriarchats leben wir noch mit den Folgen unterdrückter Gefühle und sind gerade erst dabei, uns unsere Kraft wieder zurückzuholen. Auch hier kommt uns die bewusste Zuwendung zur Weisheit der Erde zu Hilfe. Die Natur lädt uns ein, wieder nach Innen in den Körper, ins Herz zu spüren. Sie spiegelt uns in Sanftmut und Klarheit und hilft uns, die Angst vor Dunkelheit, Tod und Trauer zu überwinden um darin Geborgenheit und eine tiefe Kraftquelle zu finden. Sie lässt uns in ihren Formen und Erscheinungen klärende Wut, Lust, erdende Trauer und weitende Exstase erkennen und legt unseren natürlichen Zugang zu diesen Gefühlen wieder frei. Sie hilft uns letztlich  uns selbst zu erkennen und unseren Auftrag ins Leben zu wirken. Echte Menschen, die ihren Auftrag erinnern, sind an die Urquelle von Kraft angebunden und dienen der Erde.